Sonntag, 4. November 2012

Sonntag / zweiter Biketag

Heute morgen trafen wir uns um 7:30 an der Rezeption. Morgenessen in unserer Unterkunft war nicht möglich. Diese Dienstleistung wurde an eine "Beiz" im Dorf "geoutsourced".
Es gab Nudelsuppe mit Chicken und Beilagen. Als Einstieg wäre auch ein Schälchen mit frischem Blut und Beilagen bereit gestanden. Das haben wir alle weggelassen. Während ich die Nudeln aus der Suppe ausgefischt habe, viel mein Blick immer auf eine Schlange im Schnappsglas. Das hat mich irgendwie irritiert und ich war relativ schnell satt.
Nach der Stärkung ging's mit dem Bike 900 Höhenmeter bergauf. Angenehme Steigung aber durch die hohe Luftfeuchtigkeit sehr schweisstreibend.
Die ersten Bergvölker haben wir gesehen. Je länger wir fuhren, desto prächtiger wurden die Kleider der einheimischen Frauen. Auf der Passhöhe angelangt, gab's Bananen ( von gestern(!)) und frische Papaya (Geschmacksache).
Eine wunderbare Singletrail-Abfahrt mit Blick auf eindrückliche Reisterassen folgte als nächstes. Im Tal angekommen kamen wir an einen Markt mit allem was man essen kann (aber nicht unbedingt wir!...)
Da waren wir wieder DIE Attraktion mit unseren Velos und unserem Aussehen ( oder was eigentlich?)
Bald darauf gab's einen Apero an einem Kiosk und danach den Verlad von unseren Bikes.
Das Mittagessen in einem etwas übertrieben renovierten Restaurant war nicht nach meinem Geschmack. Zu den üblichen 5-10 Sorten zu essen, gab's noch irgendwelche (weisse, kugelrunde) "eggs" und wir waren uns nicht sicher, was das wirklich war. (Sind wir eigentlich ganz häufig nicht...)
Nun nahmen wir die bequeme Variante und liessen uns von unserem Bus auf einen ziemlich hohen Pass fahren. Zuoberst wechselten wir auf die Bikes und schossen ins neue Tal hinunter. Fast zu schnell an wiederum tollen Landschaften, kleinen Dörfern und immer wieder einfach Sehenswertem vorbei. Es kamen vermehrt Reisfelder mit -zig Terrassen an uns vorbei. Etwas schade, dass der Reis schon geerntet wurde. Wäre sonst farblich noch etwas schöner.
Kurz bevor es dunkel wurde (ca. 18 Uhr) konnten wir wieder verladen und fuhren ca. eine Stunde bis ins Dorf "ThanUyen" und bezogen hier unser Hotel. Wir logieren im zweiten und dritten Stock. Im ersten ist unser Bus parkiert!!
Das Nachtessen war sehr gut! Wirklich fast alle Platten haben uns geschmeckt. Nur die Suppe wird jeweils nur von unseren drei(!) Begleitern verzehrt. Auch den Reiswein (rsp. Schnaps) nehmen wir eher aus Anstand als zum Genuss. Es müssen aber jeden Abend drei bis vier Gläschen sein! Vielleicht hat uns das bisher vor schlimmeren Magenproblemen bewahrt.

Bilder:
Kurt bei einem ergiebigen Sonntags-Morgenessen.
Reisfelder
Königskobra im Schnaps (gemäss Dung - unserem Guide - soll das gut für die Manneskraft sein.)
Mittagstisch unserer Vorgänger (weiss nicht, ob man's auf dem Foto sieht - sah schlimm aus...)

2 Kommentare:

franziska hat gesagt…

Hallo Dani , Deine Berichterstattung wird mit sehr viel Vergnügen gelesen.
Schöner Tag Euch Fünf
Franziska

Unknown hat gesagt…

@Franziska
Besten Dank für deine Rückmeldung. Werde mir weiterhin Mühe geben...