Mittwoch, 7. November 2012

Montag 05.11.2012 / ThangNay bis Sapa

Morgenessen um 8:00. Diese Nacht habe ich nicht so gut geschlafen. Um 7:30 bin ich in unserer Stadt etwas spazieren gegangen, bis ich auch Walter und Mathis begegnete, welche ebenfalls vor dem Morgenessen Photos schossen und Land und Leute studieren wollten.
Zum Morgrnessen gab's heute Brot (!) , Tomaten, Omelett, Gurke und etwas ähnliches wie Servelat gesotten. Als wir uns mit unseren Bikes auf den Weg machen wollten, mussten wir noch warten, bis eine Beerdigungszug-Prozession an uns vorbeizog. Anschliessend fuhren wir mit den Bikes weg von der Hauptstrasse durch grosse Felder. Wir konnten sehen, wie die Landbevölkerung die Reisfelder bewirtschafteten. Aus nächster Nähe sahen wir die strenge Arbeit (vor allem der Frauen) die hier verrichtet wird. Eindrücklich, wie die Menschen trotz erbärmlichster Behausungen und Umgebung eine Freude ausstrahlen. Thung führt uns sehr nahe an den Alltag der Landbevölkerung. Für mich ist es etwas schwierig, die Grenze zwischen interessiertem Beobachter und aufdringlichem Tourist zu finden...
Weiter geht es dann mit dem Bus zum Mittagessen. Da es in der Gegend wenig Restaurants gibt, machen wir mit dem Bus extra eine Zusatzschlaufe zu einem Lokal mit vielleicht 300 Plätzen zum Essen. Nur für unsere Gruppe wird gekocht! Und die setzten alle Künste für uns ein. Vorzüglich schmecken die schon bald gewohnten diversen Köstlichkeiten. Bald gehen wir wie die Einheimischen mit dem diffizilen Essbesteck um.
Noch ca. eine Stunde fahren wir mit dem Bus ein Stück den Pass hinauf. Die letzten 900 Höhenmeter werden unsere Oberschenkel wieder gefordert. Eine ganz schöne Strecke mit einer angenehmen Steigung und immer wieder faszinierender Aussicht auf weite Wälder und tolle Berge.
Oben angelangt wird's etwas neblig und für die einen auch etwas kühl. Eine junge Frau bietet uns auf dem "Hospiz" Tee, gebratene Fleischspiesse und etwas zu Rauchen an. Auch Schnaps mit Marihuana könnte man probieren. Mit Ausnahme von Thung konzentrieren wir uns alle auf den Tee. 70 Rappen bezahlen wir der Frau und es wimmelt nicht von weiteren Gästen...
Jetzt geht's noch 20 km bergab Richtung Sapa. Im immer dichteren Nebel erreichen wir das (extreme) Touristendorf. Wir werden zum ersten Mal etwas nass.
Das Nachtessen ist wiederum sehr gut. Die Restaurants sind allerdings VOLL auf Touristen ausgerichtet. Es gibt neben der Vietnam-Küche auch Pizza, Spaghetti, Steaks, etc... und in der Bar beim Hanoi-Bier hören wir Led Zeppelin, U2 und andere uns alte Bekannte...

1 Kommentar:

Bea hat gesagt…

Lieber Dani

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute zu Deinem 50igsten Geburtstag. Du hast Dir ein aussergewöhnliches Geschenk gemacht, das Dir während Deinem nächsten halben Jahrhundert immer wieder in freudiger Erinnerung haften bleiben wird! Weiterhin gute Fahrt mit liäbä Grüäss Bea