Treffpunkt um 8:00 auf dem Hotelparkplatz.
Wir verlassen Sapa und fahren mit unserem Bus noch höher in die Berge, um über einen Singletrail unser Tagesprogramm zu starten. Das Wetter ist gar nicht so schlecht. Aber kaum über einen Pass gefahren kommt dichter Nebel, begleitet von immer heftigerem Regen auf. Wir planen kurzfristig neu und kehren nach Sapa zurück. Dort starten wir mit unseren Bikes und fahren Richtung LaoCai. (Grenzstadt zu China). Ausgang Sapa müssen wir von der Hauptstrasse auf einen Feldweg abzweigen. Dort warten gut 10-20 einheimische Bauersfrauen in ihren Trachten und "belästigen" uns sofort auf Englisch mit Aufdringlichkeiten. Sie möchten, dass wir ihnen etwas abkaufen. Da das normalerweise gar niemand macht, begleiten sie einfach allein oder zu zweit die Touristen und schwatzen auf sie ein. Und zwar so lange, bis man ihnen was abkauft. (Vermutlich dann noch länger...!?).
Wir haben Glück, wie sind ja mit dem Bike!
Weil wir immer wieder mal einen Foto- oder Retablierungshalt einlegen, merken wir bald, dass uns zwei der Frauen zu Fuss auf den Fersen sind!!
Und zwar SEHR zügig.
Wir verschärfen unser Tempo etwas, damit wir diese Sache erledigt haben.
Bauernhütten, Schulen, Fischzuchten und wie immer viele Fotosujets begleiten uns durch die Reishänge von Sapa. Und aufs Mal - überholt uns eine der beiden Bauersfrauen auf dem Sozius eines Motorrades!!!
Sie halten unser Tempo bis zur Einmündung in die "Kantonsszrasse". Dort unternimmt sie erneut den Versuch, uns mit ihren Waren zu beglücken...
"Man" sagt, man solle ihnen NICHTS abkaufen. Wir haben uns alle daran gehalten...
Nun war ihre Geduld erloschen und wir hatten eine tolle Abfahrt Richtung LaoCai.
Ein kurzer Unterbruch, um am Wegesrand einen gekochten Maiskolben zu essen und schon bald kamen wir in der grossen Grenzstadt an. Das Mittagessen nahmen wir neben dem Bahnhof ein. (Hier startet übermorgen Abend unser Nachtzug zurück nach Hanoi...)
Am Nachmittag fuhren wir mit dem Bike Richtung unseres Nachtlager in BacHa.
Die eigentlich sehr gute Strasse führte uns durch einen sehr üppigen Regenwald. Viele Bananenbäume gab's zu sehen und halt auch immer wieder kleine Schätze für unsere Kameras.
Vorhin, auf dem Heimweg vom Nachtessen zum Hotel wurde uns klar, dass wir vermutlich schon bald einen unserer Begleiter verabschieden müssen.
Dabei kam die Frage auf, wieviel Trinkgeld wir für die beiden Fahrer und unseren Guide TUNG etwa bezahlen sollen. - Gute Vorschläge und Tipps nehmen wir in den Kommentaren gerne entgegen...
2 Kommentare:
Deine Geburtstagstorte sieht lecker aus! Hoffe sie schmeckte auch so!? Weiterhin gute Fahrt und ä liäbs Grüässli allnä bea
Hat Mathis kein Zigerstoeckli dabei, dass als Trinkgeld dienen würde??? Wundert mich... :-) Danke für die Berichterstattung - spannend! Liebe Grüsse aus der 0815-Schweiz, Brigitte
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