Donnerstag, 8. November 2012

Donnerstag, 08.11.2012

Treffpunkt 08:30 vor dem Hotel.
Wie gewohnt in der Bikeausrüstung fahren wir vom Hotel in BacHa los. Ich war der Meinung, das wir hier in BacHa in einem Bergdorf sind. Stimmt eigentlich auch bei 950 müM. Es ging aber nur aufwärts. Irgendwie habe ich heute das Tagesprogramm nicht wirklich richtig mitbekommen. Es war trotzdem - wie bisher immer - sehr abwechslungsreich und spannend. Wir sahen, wie Bergbauern mit einfachsten Maschinen die Maiskörner vom Kolben trennten, wie der Haus-Zahnarzt bei ihnen zu Besuch war und immer wieder Bauernhäuser an der Strasse mit unendlichen Details zum staunen und nachdenken.
Ich sah auch immer wieder - vor allem - Frauen, welche sich mit Hüten und Schirmen vor der Sonne schützten. Ich fand das etwas übertrieben, bei leicht bedecktem Himmel. (Mehr dazu siehe unten...)
Auf 1'700 müM. wurden Strassen gebaut. Und zwar wie früher, rsp. ganz früher bei uns. Auf den Dreck (eine Kofferung fehlt) wird mit primitivsten Mitteln Schotter gekippt und mit einer Museumswalze angedrückt. Anschliessend wird heisses Bindemittel drüber geleert und mit feinen Splitt abgedeckt. Fertig ist die Strasse. Sieht noch gut aus und dürfte sogar mangels Frostwechseln noch einige Zeit halten.
Eine lange Abfahrt gespickt mit diversen Wartezeiten auf unseren Haupt-Photografen () brachte uns wieder zurück ins Dorf BacHa.
Das Mittagessen nahmen wir wiederum bei der Schwester von TUNG ein.
Anschliessend besichtigen wir den letzten Sitz des Hmong-Königs von BacHa. Er soll während dem Krieg die Franzosen unterstützt haben und musste deshalb danach flüchten.
Den Rest des Nachnittags wollte und TUNG etwas zeigen, hat es aber nicht wirklich gefunden. So gab's nochmals einige Höhenmeter und ein unverhoffter Besuch bei einer Bauersfrau in der Wohnung.
Nach dem Nachtessen teilten wir uns etwas auf. Einer ging bald schlafen, der zweite musste ins Hotelzimmer um viele Karten zu schreiben und die anderen drei gingen nochmals in "unser" Restaurant zurück.
Dort ist alles relativ einfach, aber sauber und praktisch eingerichtet. Aber eine wahnsinnige elektronische Anlage zum Karaoke-Singen gibt es da auch noch. Also musste unser Klassenbester im Singen vom Hotel wieder zurückbestellt werden.
Neben den Einheimischen, welche das wirklich fast professionell konnten, schnitten auch drei von uns ganz respektabel ab. Der Vierte konzentrierte sich voll auf's zuhören...
PS:
Nach dem Douchen habe ich noch festgestellt, dass ich von der immer wieder mehr oder weniger scheinenden Sonne sehr stark verbrannt wurde.
Die Einheimischen scheinen das Problem besser zu kennen (siehe oben...)

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